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Zugunglück im Elbtal- die Führungssimulation der Org. Leiter RD
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Abteilung: Rettungsdienst gGmbH vom: 08.02.2019
Das OrgL-System ist ein fester Bestandteil der Arbeit des ASB-Rettungsdienstes. Aber was macht der OrgL tatsächlich?

Die Abkürzung bedeutet Organisatorischer Leiter Rettungsdienst. Die Hauptaufgabe liegt darin, sich bei Schadenslagen mit mehreren Verletzten, bzw. Betroffenen einen Überblick über die Situation zu verschaffen und zusammen mit dem Leitenden Notarzt (LNA) und dem jeweiligen Einsatzleiter (Feuerwehr oder Polizei) einen strukturierten Ablauf an der Einsatzstelle zu organisieren. Dazu gehört auch, dass man bei der Integrierten Rettungsleitstelle in Dresden (IRLS) die benötigten Mittel und Kräfte (Einsatzfahrzeuge, Kräfte des Kat-Schutzes, etc.) nachfordert. Weiterhin gilt es, an der Einsatzstelle ein entsprechendes Kommunikationsschema aufzubauen (in aller Regel über Funk). Die oberste Priorität ist dabei, der Gesamtheit an betroffenen und verletzten Personen die entsprechende Hilfe zu gewähren. Die dabei übernommenen Verantwortung ist sehr hoch und bedarf sehr viel Organisationstalent.

Um auch in diesem Bereich einen hohen Qualitätsstandard zu wahren, wird jedes Jahr ein Ausbildungstag durch das Landratsamt Pirna veranlasst, um die berufenen OrgL weiterzubilden. Dieses Jahr fand diese auf dem Gelände des DRK in Pirna statt. Mit 13 Mitarbeitern waren wir vom ASB Neustadt angereist, um an der Weiterbildung teilzunehmen. Ein Ausbilderteam aus Berlin (unter der Leitung von Dr. Rolf Erbe) und die Mitarbeiter der Referate Brandschutz, Rettungsdienst und Katastrophenschutz des Landratsamtes haben ein Planspiel organisiert, welches wir bearbeiten mussten. Das Szenario war ein Erdrutsch an der Bahnstrecke Bad Schandau Richtung Tschechien, welches zu einem Zugunglück eines Personenzuges führte. In der 8-stündigen Übung wurde besonders darauf wert gelegt, dass man anhand teils vorgegebenen Schemen, eine Leitungsstruktur aufbaut. Dabei sollten primär Sichtungen durchgeführt werden um den Umfang und den Schweregrad zu ermittelt. Daraufhin Verletztenablageplätze zur Behandlung und Versorgung zu errichten und schließlich einen logistisch schlüssigen Abtransport in die jeweiligen Krankenhäuser zu organisieren. Letzteres war unsere Aufgabe in dem Planspiel. Diese Übung ist angelehnt an eine geplante Großübung durch die Landesdirektion Dresden im August. Hierbei wird im Krippener Hirschgrund ein solches Szenario dargestellt. Mit großer Erwartung fiebern wir diesem Termin entgegen.

 
 
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