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Fachkraft Schulsozialarbeit
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Abteilung: Mehrgenerationenhaus vom: 30.03.2021
Seit 2017 unterstützt der Freistaat Sachsen über ein Landesprogramm und der LK SOE finanziell den regionalen Ausbau von Projekten der Schulsozialarbeit An welcher Schule tätig? Wie lange schon tätig? Wo denn angestellt?

Seit 2012 bin ich an der Friedrich-Schiller-Oberschule als Schulsozialarbeiterin tätig. Seit 2019 teile ich mir mit meinem Kollegen Christoph Conrad die Stelle beim ASB OV Neustadt/Sachsen. Dies ermöglicht einen intensiven fachlichen Austausch und ein geschlechtsspezifisches Arbeiten. Den Schüler/-innen sind unsere Ansprechzeiten am Standort Schule bekannt und Herrn Conrads Präsenz als Jugendsozialarbeiter im ASB Mehrgenerationenhaus ermöglicht den Jugendlichen einen intensiven Kontakt zu ihm auch außerhalb des Schulstandortes. - eingesetzt werden sozialpädagogische Fachkräfte im Bereich Schulsozialarbeit Wie wird man denn Schulsozialarbeiter? Was motiviert Kristina Kohla und Christoph Conrad den Job an der Friedrich-Schiller-Oberschule zu tun?

Nach meinem Studium an der Berufsakademie Breitenbrunn war ich viele Jahre im Bereich der frühkindlichen Bildung tätig. Die Kompetenzerweiterung im neuen Aufgabengebiet mit älteren Kindern und Jugendlichen motivierte mich dazu, an einer Schule tätig zu werden. Herr Conrad wiederum ist ehemaliger Schüler der Friedrich-Schiller-Oberschule und durch den Perspektivwechsel vom Schüler zum Schulsozialarbeiter motiviert, das schulische Leben aktiv mitzugestalten. Die Vielzahl von Charakteren, von Anliegen und Problemlagen sowie die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen macht die Arbeit an der Schule zu einer sehr abwechslungsreichen und spannenden Tätigkeit.

- Schulsozialarbeit hat ja aufgrund von Einzelfallberatung/ Gruppenarbeit/ offene Angebote klassisch nichts mit der verpflichtenden Schule zu tun, da ein freiwilliges Angebot der Kinder- und Jugendhilfe

Was macht denn eigentlich ein Schulsozialarbeiter?

Ein Großteil der Arbeitszeit wird von Einzelfallberatungen und Gruppenarbeit bestimmt. Dabei finden präventive Gruppenangebote zu vielschichtigen Themen statt. Inhaltlich werden die klassenspezifischen Themen mit den Klassenlehrer/-innen erarbeitet. In einigen Klassen findet wöchentlich soziales Lernen als Teil des Stundenplanes statt. Die Einzelfallarbeit bietet den Schüler/-innen die Möglichkeit, in einem vertrauensvollen Setting eigene schulische und außerschulische Zielstellung zu bearbeiten und Verhaltensweisen zu reflektieren.

Wie erfolgt inhaltliche Abstimmung mit der Schule?

Die inhaltliche Abstimmung mit der Schule läuft in erster Linie über die Schulleitung, die Beratungslehrer/-innen und dem/der Vertrauenslehrer/-in.

- Schulsozialarbeit ist ja kein Angebot was mal eben für ein Projekt da ist, sondern kontinuierlich im Rahmen der Schulzeit in der Schule verankert ist. Wie funktioniert dies vor Ort? Wo, wann, wie, mit was können sich Kinder, Jugendliche an den Sozialarbeiter wenden?

Die Schulsozialarbeiter sind täglich im Schulhaus präsent, Kontakte entstehen durch offene Angebote bspw. im Ruhe- und Entspannungsraum, durch Tür- und Angelgespräche oder werden vermittelt.

- an den Schulen gibt es ja noch weitere unterstützende Personen wie Beratungslehrer, Vertrauenslehrer –manchmal auch noch Inklusionsassistenten, Praxisberater, Berufseinstiegsbegleiter //GS-Bereich Übergang Kita-Schule, Schule-Hort, Schule- weiterführende Schule Ist denn der Schulsozialarbeiter allein für „alle Probleme“ der Kinder und Jugendlichen verantwortlich?

Durch eine gute Kooperationsarbeit gelingt Schulsozialarbeit in vielen Situationen dauerhaft und nachhaltig. Ohne Abstimmung mit dem Lehrpersonal und weiteren potentiell unterstützenden Personen wäre das Erreichen von Zielen sehr erschwert. Natürlich sehen wir uns in der Verantwortung, Lösungsprozesse aktiv voranzubringen und mit anderen Instanzen abstimmen. Diese sehen wir als wichtigen Teil des Prozesses und uns demnach nicht als alleinige „Problemlöser“.

Was ist denn, wenn auch LehrerInnen oder Eltern Fragen an den Schulsozialarbeiter haben?

Auch das gehört zum Alltag in der Schulsozialarbeit. Eltern und Lehrer/-innen berichten von Schwierigkeiten bei Schüler/-innen, denen wir uns anschließend annehmen können. Oft sind es die täglichen Beobachtungen im Klassenraum oder zu Hause, die erst einen Unterstützungsbedarf offenbaren. Davon abgesehen stehen wir Eltern und Lehrer/-innen auch grundsätzlich beratend zur Verfügung.

Wenn Kinder und Jugendliche Ideen haben, in Ihrer Schule etwas zu verändern, wie kann Schulsozialarbeit dabei unterstützen?

Wir fungieren als Bindeglied zwischen Schüler/-innen und Lehrpersonal. Mit den Schüler/-innen können wir Konzepte und Ideen erarbeiten, die dann mit dem Lehrpersonal bzw. der Schulleitung besprochen werden können. Die Initiative sollte dabei immer von den Schüler/-innen selbst ausgehen, wobei wir sie in ihrem Tun bestärken und unterstützen.
 
 
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