| Abteilung: Sozialpädagogische Tagesgruppe |
vom: 11.02.2026 |
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 Wir leben in einer der schönsten Gegenden Deutschlands, inmitten des Elbsandsteingebirges. In den Winterferien erkundeten wir das Nationalparkmuseum in Bad Schandau um mehr über unsere Heimat zu erfahren. Dort gab es allerhand zu entdecken. Wir konnten mehr über die Entstehungsgeschichte des Elbsandsteingebirges und seine Wandlung im Laufe der Jahrmillionen erfahren. Die künstlich geschaffene Felsformation, die sich über die Etagen zieht, beeindruckte uns mit ihrer Liebe zum Detail. Viele Tiere wie der Steinmarder, Bilche und Wanderfalken entdeckten wir erst nach genauerem Hinschauen. In der Ameisenwelt konnten wir mehr über die fleißigen Helfer des Waldes erfahren und beim Durchlaufen einer dunklen Höhle lauschten wir den Klängen der Vögel. In einem Raum der Stille fanden wir uns auf einmal inmitten eines Waldes wieder. Hier galt es besonders ruhig zu sein und den offiziellen Pfad nicht zu verlassen. Belohnt wurden wir, indem wir Waldbewohner zu Gesicht bekamen, die man sonst nur selten im Wald beobachten kann. Bei der Sonderausstellung zum Verhältnis von Mensch und Natur konnten wir mehr zu einem achtsamen und respektvollen Umgang mit dem Lebensraum erfahren. Unzähliger Müll findet sich auch heute noch im Nationalpark und beeinflusst und gefährdet das Leben der Tiere. Eindrucksvoll wurde gezeigt, wie lange es braucht, bis unachtsam weggeworfener Müll wie Bananenschalen, Zigaretten, Plastikflaschen und Glas in der Natur verrotten. Fassungslos machte uns vor allem, dass immer noch Elektroschrott und Autoreifen in den Wäldern zu Hauf gefunden wird. Wenn wir die Schönheit der Natur auch in Zukunft weiter genießen wollen, sollte ein jeder von uns bei sich selbst anfangen, sein Verhalten zu ändern und achtsamer die Natur erleben. |