Sozialpädagogische Tagesgruppe
ASB Ortsverband Neustadt/Sa. e.V.

Kommende Termine

Sozialpädagogische Tagesgruppe

Das Ziel immer vor Augen

Den ersten Tag der Herbstferien nutzten wir gleich einmal sportlich. Mit ordentlich Proviant und Trinken ausgerüstet schnürten wir unsere Wanderschuhe. Entlang am Freibadsee führte uns unser Weg weiter über den Lindenweg in den angrenzenden Wald Richtung Rugiswalde. Der Wald hat besonders in der Herbstzeit seinen ganz eigenen Charakter. Die bunten Blätter wurden durch die ersten zaghaften Sonnenstrahlen samtig umhüllt. Ein wohlriechender Duft lag in der Luft. Überall hörte man ein Knistern und Rascheln. Was das wohl war?

Unser Weg führte uns zunächst immer Bergauf. Das war zwischenzeitlich ganz schön anstrengend, aber aufgeben wollte niemand. Oben angekommen wurden wir mit einem fantastischen Blick über die Sächsisch-Böhmische Hügellandschaft belohnt. Am Feldrand schmückten sich die Kinder mit schönen Gräsern und fanden sogar noch vereinzelt Hafer. 

In Rugiswalde konnten sich die Kinder auf den Spielplatz an der Feuerwehr austoben und ihr Balanciergeschick ausprobieren. Es ist schon verrückt, wie schnell die Energiereserven wieder aufgefüllt sind und die Anstrengungen des bisherigen Aufstiegs vergessen lassen. Das war auch gut so, denn das letzte Stück vor dem Ungerberg hatte es noch einmal in sich. Da zwickte und zwackte es in den Waden gehörig. Am Wegesrand entdeckten wir kleine Wichtelhäuser, die mit viel Liebe zum Detail erbaut wurden. Da würde bestimmt jeder Waldwichtel sofort einziehen! Unterhalb des Ungerturms konnten wir uns dann selbst in den gebauten Buden wie ein Waldwichtel fühlen. Nach einer Stärkung und dem Austoben auf dem Unger-Spielplatz ging es stetig bergab durch den Wald. Hier waren die Forstarbeiter fleißig am Arbeiten. Eine riesige Menge an gefällten Bäumen lag zum Abtransport bereit. Ein Traktor mit Holzspalter kam uns des Weges entgegen. Wir konnten ein stetiges Klopfen im Wald hören. Durch das Abklopfen können die Forstarbeiter den Zustand der Bäume beurteilen und erhalten so Rückschlüsse auf die Qualität des Holzes oder möglichen Schädlingsbefall. Das probierten einige Kinder gleich auch mal aus. Unterwegs begegneten wir noch einem sehr zutraulichen Hund namens Tobi, der sich bereitwillig streicheln ließ und gar nicht mehr von unserer Seite weichen wollte. Nach einer extra Portion Streicheleinheiten trennten sich unsere Wege wieder und wir kehrten auf den letzten Spielplatz unserer Wanderung ein, dem Spielplatz am Bruno-Dietze-Ring. Der einsetzende Regen unterbrach unser Spielvergnügen, sodass wir den restlichen Tag dann lieber im Trockenen verbrachten.